Warum die Pflanze so beliebt ist
Die Grünlilie ist eine krautige, mehrjährige Pflanze aus den Küstengebieten Südafrikas. Ihr Wuchs erinnert an Spinnen, weil die langen, schlanken Blätter kleine Ableger bilden, die wie kleine „Spinnen“ aussehen (sogenannte „Spideretten“) und sich leicht abschneiden und eintopfen lassen. Die Pflanze ist attraktiv, für Haustiere ungefährlich und bekannt für ihre luftreinigenden Eigenschaften.
Sie hat fleischige Wurzeln und Rhizome (Wurzelstöcke), die Wasser speichern. Dadurch verzeiht sie Vernachlässigung und kommt auch mit unregelmäßigem Gießen klar. Die variierten Blätter erreichen dabei eine Höhe von 30,5 bis 38,1 cm.
Licht, Substrat und Pflege kurz gefasst
Grünlilien mögen helles, indirektes Licht und einen feuchten, gut durchlässigen Boden. Temperatur und Bodentyp sind nicht sehr kritisch und die Pflanze braucht nur wenig Dünger. In der Wachstumsphase im Frühling und Sommer kann einmal pro Woche Gießen nötig sein. In kühleren oder feuchteren Phasen sowie in der Ruhezeit im Herbst und Winter sollte weniger gegossen werden.
Wie und wann gießen?
Lass die Grünlilie nicht im nassen Boden stehen. Die obersten 2,5 bis 5,1 cm Erde sollten trocken sein, bevor du wieder gießt. Der unkomplizierte Fingertest hilft: Finger in die Erde stecken und nur gießen, wenn sie sich trocken anfühlt.
Licht, Luftfeuchtigkeit und Temperatur beeinflussen, wie schnell die Erde austrocknet. Helles Licht und niedrige Luftfeuchte lassen die Erde schneller trocknen, während größere Töpfe die Feuchtigkeit länger halten. Wähle am besten einen Topf, der 2,5 bis 5,1 cm größer ist als der Wurzelballen, damit sich nicht zu viel Feuchtigkeit staut.
Wasserqualität und typische Probleme
Braune Blattspitzen kommen oft von Chemikalien wie Fluorid und Chlor im Leitungswasser. Abhilfe schaffen destilliertes Wasser oder Regenwasser. Überwässerung zeigt sich durch vergilbende oder matschige Blätter, einen muffigen Geruch und das Auftreten von Trauermücken. Bei zu wenig Wasser werden die Blätter blass und schlaff.
Zwei bewährte Gießmethoden
- Man gießt entweder von oben, bis Wasser aus den Abflusslöchern läuft, oder von unten, indem man den Topf in eine Schale mit Wasser stellt.
- In jedem Fall die Schale nach dem Gießen leeren, damit keine Staunässe entsteht.
Die robuste, anpassungsfähige Grünlilie bringt Frische und Natürlichkeit in jeden Raum. Mit der richtigen Pflege – etwa durch passende Wasserqualität und gut gewählte Töpfe – kann sie ihre volle Pracht entfalten und zur Verbesserung der Luftqualität beitragen. Ob Anfänger oder erfahrener Gärtner: Richtiges Gießen ist der Schlüssel zum Erfolg dieser beliebten Zimmerpflanze.