Kalkablagerungen, Mineralrückständen und Wasserflecken, besonders bei hartem Wasser. Das nervt nicht nur, sondern macht auf Dauer das Geschirr unansehnlich.Warum Alufolie hilft
Alufolie löst in Kombination mit Wasser und Spülmittel einen elektrochemischen Ionenaustausch aus. Dadurch haftet Mineralisches weniger stark an Oberflächen. Die zerknitterte Oberfläche einer Aluminiumkugel kann feine Partikel aufnehmen, und weil Aluminium reaktiver ist als Edelstahl, wirkt es als Opferanode (es korrodiert lieber als der Edelstahl). Diese Prozesse begrenzen Oxidationen an Metalloberflächen und führen zu klareren, glänzenderen Ergebnissen. Kurz gesagt: Die Methode ist einfach und funktioniert überraschend gut.
So geht’s: Schritt für Schritt
Die Anwendung ist denkbar simpel:
- Ein Stück Alufolie zu einer festen Kugel in der Größe eines Golfballs zusammenknüllen.
- Die Kugel in den Besteckkorb des Geschirrspülers legen, darauf achten, dass die Sprüharme nicht blockiert werden.
- Den Geschirrspüler wie gewohnt laufen lassen.
Wichtig: Dieser Tipp ersetzt nicht die reguläre Nutzung von Regeneriersalz oder Klarspüler, vor allem in Regionen mit hartem Wasser. Wenn die Aluminiumkugel sichtbare Abnutzungen zeigt, sollte sie ersetzt werden. Nicht anwenden bei Silberbesteck oder unbeschichtetem Aluminium.
Nachhaltig und günstig
Ein großer Vorteil ist die Wirtschaftlichkeit und die Umweltverträglichkeit: Alufolie kostet wenig und lässt sich für mehrere Spülgänge wiederverwenden, ohne dass extra Produkte nötig sind. Durch den Trick reduziert sich der Bedarf an speziellen Anti-Flecken-Behandlungen, während gewohnte Wartungsaufgaben wie Filterreinigung und der Einsatz von Regeneriersalz und Klarspüler beibehalten werden.
Abschließend zeigt der Alufolie-Trick, wie simpel manche Probleme gelöst werden können — und wie sich das positiv auf Umwelt und Geldbeutel auswirken kann. Es lohnt sich, den simplen Kniff auszuprobieren und sich von den glänzenden Ergebnissen überraschen zu lassen.