Energie sparen leicht gemacht: So fühlst du dich 2 °C wärmer
Mit steigenden Energiepreisen wird das Sparen bei der Heizung immer wichtiger — gerade in den kalten Monaten. Im Januar 2025 sind viele Menschen besonders betroffen, weil die Energiekosten wieder anziehen. Es wird immer dringender, kostengünstige Maßnahmen zu ergreifen. Eine einfache und effektive Lösung: doppelt gefütterte Thermovorhänge. Sie können die gefühlte Temperatur um bis zu 2 °C erhöhen, ohne dass die Heizkosten explodieren.
Fenster: oft die größte Schwachstelle
Fenster sind häufig die Schwachstelle in der Dämmung eines Hauses. Bei schlecht isolierten Gebäuden verursachen sie etwa 15 % der Energieverluste. Selbst Doppelverglasung lässt Wärme schneller entweichen als Wände. Wenn es draußen, besonders im Januar, sehr kalt wird, fällt das schnell auf. Herausforderungen feuchter Räume.
Doppelt gefütterte Thermovorhänge: wie sie helfen
Thermovorhänge aus dicken Stoffen wie Polyester und Fleece oder mit einer aluminisierten Schicht wirken wie eine Barriere gegen die Kälte. Ihre dreilagige Struktur — bestehend aus Dekostoff, Isolationsschicht und Futter — hält die Wärme im Raum und die Luftfeuchtigkeit beeinflusst Staubpartikel. Vor allem in älteren Gebäuden oder Wohnungen mit starker Zugluft können diese Vorhänge den Heizbedarf deutlich senken, was sie zu einer effizienteste Heizlösung macht.
So montierst du sie in fünf Schritten
Um den vollen Nutzen aus Thermovorhängen zu ziehen, reichen ein paar einfache Schritte:
Genau messen: Die Breite der Vorhänge sollte über den Fensterrahmen hinausgehen und die Höhe idealerweise bis zum Boden reichen.
Die richtigen Stoffe wählen: Thermisch zertifiziert und dreilagig, damit Effizienz und Optik zusammenpassen.
Stabile Gardinenstangen installieren: Sie sollten genug von der Wand abstehen, damit die Vorhänge das Fenster umschließen und Zugluft verhindern.
Bei Dunkelheit schließen: So minimierst du Wärmeverluste in der Nacht.
Freie Heizkörper: Achte darauf, dass keine Heizkörper hinter den Vorhängen verborgen sind.
Tipp zusätzlich: Türdichtungen oder Schwellenleisten helfen, Bodenzugluft weiter zu begrenzen.
Das rechnet sich: Geld sparen und Umwelt schonen
Thermovorhänge sind vergleichsweise günstig — Kosten zwischen 40 bis 100 € pro Fenster. Damit lassen sich bis zu 10 % des Energieverbrauchs pro Heizsaison einsparen. Besonders ältere Wohngebäude profitieren davon. Weniger Heizbedarf schont den Geldbeutel und reduziert gleichzeitig CO2-Emissionen. Diese Maßnahme unterstützt die Ziele der Energiesparstrategien für das Zuhause, die diesen Winter an Bedeutung gewonnen haben.
In Kombination mit abendlichem Einsatz von Rollläden und zusätzlichen Zugluftstoppern wird die Energieeffizienz noch weiter verbessert. So bleibt die tagsüber gespeicherte Wärme länger im Raum und der Wohnkomfort steigt — eine praktische Möglichkeit, Heizkosten zu senken und gleichzeitig zum Klimaschutz beizutragen.